26. Oktober 2020

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Bist du der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst?

Dir sollte definitiv klar sein, dass dich immer dein Umfeld beeinflusst, egal ob du es willst oder nicht. Wir haben alle Einflüsse um uns, die unsere Glaubenssätze füttern und unsere Werte definieren. Zu unserem Umfeld gehören zum einen die Kultur, aus dem Land in dem wir leben, die Politik, die herrscht, die Medien, die uns erreichen und Ähnliches. Dies sind eher schwache Einflüsse, wie ich finde, da die emotionale Bindung bei diesen nicht so groß ist, wie der Einfluss deines sozialen Umfelds. Die Menschen um dich herum haben immer den größten Einfluss auf dich. Du suchst dir bewusst oder unbewusst dein soziales Umfeld aus denn es ist kein Zufall, dass sich Gleichgesinnte finden. Entweder suchst du aktiv nach Menschen die ähnliche Interessen, Hobbies, Werte und Ziele haben oder das Umfeld das um dich herrscht beeinflusst diese eher passiv.

Beispiele:

So wird zum Beispiel die junge Frau, die sich fürs Tanzen interessiert, nach einer Tanzschule suchen. Eventuell wird aus der Interesse ein Hobby oder gar eine Leidenschaft. Sie definiert ihre Ziele (vielleicht mal Tanz zu unterrichten) und Werte (wie Disziplin, Respekt und Zielstrebigkeit) durch die Menschen die sie dort kennen lernt und findet Freunde. Da ihr Umfeld sie wiederspiegelt und ihr bei der Selbstverwirklichung hilft, ist es meiner Meinung nach ein positives Umfeld, welches sie sich aktiv geschaffen hat.

Ein negatives Beispiel: Ein junger Mann, der sich für Fußball interessiert, sucht nach einem Verein in dem er Fußball spielen kann. Er findet dort Freunde und durch diese den Spaß am Feiern und Alkohol. Seine Werte sind eventuell Spaß, Freude und Freiheit, doch verbindet er diese jetzt mit Alkohol. So kann es passieren, dass er über die Jahre zum Alkoholiker wird, der wiederum seine meiste Zeit mit anderen Alkoholikern und nicht mit zielstrebigen, begeisterten Tänzern verbringt.

Das sind zwei extreme Beispiele. Die beiden Interessen haben nichts mit dem Umfeld zutun, das sich die beiden jeweils geschaffen haben. Die Menschen die sie kennengelernt haben und mit denen sie die meiste Zeit verbracht haben aber sehr wohl. So hatte die Frau sehr wahrscheinlich Freundinnen, die ihr immer gut zu gesprochen hatten wenn sie ans Aufgeben gedacht hat, oder das gleiche Ziel wie sie selbst verfolgt haben. Der Mann jedoch hatte Freunde um sich herum, die vielleicht durch negative Ereignisse in ihren Leben depressiv geworden waren und zusammen mit ihm, ihren Kummer in Alkohol ertränken wollten.

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Also wenn du mich fragst, ob du der Durchschnitt der fünf Menschen mit denen du die meiste Zeit verbringst, deine Persönlichkeit prägen und definieren? Ja! Auf jeden Fall. Wenn du weißt was du vom Leben möchtest, welcher Lifestyle auf dich wartet, wenn du deine Ziele erreicht hast, dann solltest du dir bewusst diese fünf Menschen aussuchen. In Zeiten von Internet und Social Media, müssen diese fünf nicht einmal “reale” Personen sein. Wenn du einen guten Freund über Facebook oder Instagram findest, oder du die meiste Zeit Bücher und Videos eines bestimmten Menschen schaust, dessen Ziele und Werte mit deinen übereinstimmen, kann das auch ein positives Umfeld sein, welches du dir schaffst.

Eine Methode, die mir dabei geholfen hat erst einmal zu verstehen, in welchen Umfeld ich mich momentan befinde und welches mich glücklicher machen würde.

Nimm dir ein leeres Blatt Papier und schreibe etwa 10-20 Menschen auf mit denen du deine Zeit verbringst. Du kannst dir deinen Anruf- oder Whatsappverlauf gut zur Hilfe nehmen. Anschließend markierst du die fünf, mit denen du die meiste Zeit verbringst mit 1 bis 5 – eine Top 5 sozusagen. Markiere alle die du dir aufgeschrieben hast mit einem Pfeil nach oben, wenn du gerne mit dieser Person Zeit verbringst. Die Menschen, die dich inspirieren, motivieren, mit denen du tolle Gespräche führst. Dasselbe machst du mit einem Pfeil nach unten, wenn es eine Person ist bei der du dich unwohl fühlst. Diese Energievampire, die dich runterziehen, dich volljammern wie schlecht es ihnen geht und keine Hilfe oder Rat annehmen.

Hast du jetzt in deiner Top 5 Menschen die einen Pfeil nach unten haben, solltest du dir Gedanken machen, ob du diesen Personen wirklich so viel Aufmerksamkeit schenken solltest. Das bedeutet nicht, dass du dein gesamtes Umfeld umkrempeln sollst, oder Kontakte komplett abbrechen musst. Verbringe bewusst deine Zeit mit Menschen die dich positiv beeinflussen und weniger mit denen, die dich runterziehen.

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